RESTAURATOR JENS NEITZEL

Bachelor of Arts der Restaurierung und Konservierung

* 31.08.1965 in Bünde

  • 1981-1984 Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer, Hempelmann KG
  • 1992-1993 Ausbildung zum Bürokaufmann (IHK-geprüft)
  • 1995-1996 Meister im Steinmetz und Steinbildhauerhandwerk – Meisterschule Königslutter
  • 1997 – 1999 Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk auf Schloß Raesfeld
  • 1998 Firmengründung Natursteinbetrieb Neitzel
  • 2016-202 Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim
    Studiengang: Konservierung und Restaurierung für Stein und Keramik
    Abschluss: Bachelor of Art
    Thema der Bachelorarbeit: Denkmalpflege und privates Engagement – Möglichkeiten privater Finanzierung am Beispiel der restaurierungsbedürftigen Grabstelle Steinmeister auf dem Feldmarkfriedhof in Bünde  >> Homepage

Restaurierungsprojekt Grabstätte Steinmeister

Die Grabstätte Steinmeister hat trotz ihrer 120 Jahre ihren Charme behalten.

Der Staat sieht sich in der Verpflichtung, unser Kulturgut zu erhalten. Aufgrund seiner begrenzten finanziellen Ressourcen ist es schwierig, allen vorhandenen Kulturgütern die gleiche Aufmerksamkeit zu widmen. Dem zufolge sind gerade viele denkmalgeschützte Grabstätten vom Untergang bedroht.
Private Initiativen in Form von Patenschaften können jedoch dem Verfall entgegenwirken.

Restaurierungsprojekt Qantir / Ägyten

Im Rahmen meines Studiums der Restaurierung und Konservierung an der HAWK in Hildesheim habe ich 2019 einen Arbeitseinsatz in Qantir/Ägypten in dem Regierungssitz Piramese von Ramsess des II durchgeführt. Ein in dieser Zeit erarbeitetes Restaurierungskonzept für Oktogonal Pfeiler aus dieser Zeit habe ich im April 2022 im Auftrag der Humboldt Universität Berlin durchgeführt.

Mein Auftrag bestand darin einen Umzug von 13 Pfeilern in ein neues Depot zu organisieren und drei zerbrochene Pfeiler vorher zusammenzufügen und zu restaurieren. Die Restaurierung und der Transport wurde , aufgrund nicht zur Verfügung sthender Mittel, mit einfachsten Methoden durchgeführt. Die größte Schwierigkeit bestand in dem bis zu 650 kg schweren  Gewicht der Pfeiler.

Es war ausgespochen interessant unter diesen einfachsten Bedingungen zu arbeiten. Eine wahnsinnige Erfahrung die ich durch diesen Aufenthalt gewonnen habe!

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